BMW Safety Cars Formula E

ENGineering
goes Electric.

Hintergrund

Die Formula E ist die einzige Rennserie, bei der nur Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb zugelassen sind. Gestartet werden die spektakulären Rennen in den Innenstädten von Metropolen wie z.B. Shanghai, São Paulo oder New York. Seit Beginn der Serie 2014 stellt BMW als Official Vehicle Partner alle Safety-, Medical- und Race Director Cars zur Verfügung. Für den Auf- und Umbau der Safety Cars vertraut BMW von Anfang an auf die Kompetenz der Technikabteilung von punktEins. Auch für die Saison 2017/2018 wurden neue Fahrzeuge gefertigt, auf Basis von zwei BMW i8 SC.

Umsetzung

In nur 2,5 Monaten wurden die Fahrzeugmodifikationen wie z.B. Überrollbügel, Rennsitze, Sportfahrwerk, Lichtsignalanlage, induktives Laden, Funk-/Transpondersystem und Aerodynamikanpassungen umgesetzt – alles unter präziser Einhaltung der FIA-Vorgaben. Eine der größten Herausforderungen war die Integration der FIA-Sicherheit-Überrollzelle in die Kohlefaser-Karosserie. Die Fahrzeugmodifikationen im Bereich Temperaturhaushalt wurden im BMW Windkanal vorgenommen. Zusammen mit dem offiziellen Formula-E-Safety-Car-Fahrer Bruno Correia wurden in einer umfangreichen Testsession Fahrwerksoptimierungen entwickelt. Die Lösungen für die Funk- und Datenübertragung in das Safety Car erfolgte auf Basis umfangreicher Abstimmungen mit der FIA. Darüber hinaus bereitete punktEins auch den Transport für die Überführung der Fahrzeuge zum Rennen in Marrakesch (Marokko) vor.

Das Projekt setzt die Reihe erfolgreicher Fahrzeugaufbau-Projekte für BMW fort: Neben den mittlerweile in der vierten Generation entwickelten BMW i8 Safety Cars entstanden bereits BMW i3 Medical und Race Director Cars sowie ein BMW X5 Hybrid Rescue Car.

punktEins Projekt-Leistungen

- Fahrzeugkonzeption in enger Abstimmung mit MINI/BMW Motorsport
- Eigenverantwortliches Technikteam für MINI Motorsport Werkseinsatz
- Technische Entwicklung und Aufbau der Einsatzfahrzeuge: Leistungssteigerung, sequenzielles Getriebe, Leichtbau, Aerodynamik
- Entwicklung von Heckflügel und Splitter mit der BMW Entwicklungsabteilung
- Bau eines Testträgers auf Basis der MINI Hatch-Version (R56)
- Durchführung von Entwicklungs- und Testfahrten
- Koordination der Fremddienstleister
- Fahrzeugpressepräsentation nach Ablauf der Sperrfrist im Vorfeld des 24h-Rennens